Polen Krakau
Auf rotweißroten Spuren durch Südpolen
Die Reise führt uns in Regionen des heutigen Polens, die in zwei unterschiedlichen Epochen zu Österreich gehörten: Galizien von 1772 bis 1918, Schlesien von 1526 bis zur Regierung Maria Theresias. Wir sehen das heutige Südpolen von der ukrainischen Grenze bei Przemysl bis Wroclaw/Breslau im Westen, mit fünf UNESCO-Weltkulturerbestätten.
Leistungen
- Fahrt ab/bis Wien im modernen Komfortbus
- 3 Nächte inkl. Frühstück im Vienna International Hotel Chopin*** in Krakau
- 2 Nächte inkl. Frühstück im Park Hotel Diament**** in Breslau
- 5 3-Gang-Abendessen in den jeweiligen Hotels
- Stadtrundgänge in Cieszyn, Krakau, Przemysl, Gliwice und Breslau
- Eintritte und Führungen ins Sigmund Freud Geburtshaus in Freiberg, in den Wawel, ins Salzbergwerk Wieliczka, ins Schloss Lancut, ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz, in die Aula Leopoldina, ins ehemalige Zisterzienserkloster Leubus, in die Friedenskirche Jauer
- Weitere Besichtigungen lt. Detailprogramm (siehe Rückseite)
- Führungen und Reiseleitung durch den Buchautor und Alt-Österreich Spezialisten Dr. Gerhard Stadler
ab
€ 798,-
p.P. im DZ
p.P. im DZ
Preise & Infos
Pauschalpreise pro Person, Leistungen lt. Programm
| DZ | VN DZ | EZ | VN EZ | |
| 10.-15.04.12, | ||||
| 08.-13.05.12, | ||||
| 13.-18.08.12 | 798 | - | 937 | - |
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Änderungen vorbehalten!
Änderungen vorbehalten!
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Programm
Termine: 10.-15.04.12, 08.-13.05.12 und 13.-18.08.12Am ersten Tag fahren wir mit dem Bus durch den Osten der Tschechischen Republik nach Pribor/Freiberg in Nordmähren, wo wir das nun als kleines Museum zugängliche Geburtshaus von Sigmund Freud besuchen. Die Weiterfahrt bringt uns in jenen kleinen Teil Schlesiens, den Friedrich II. von Preußen Maria Theresia nicht entreißen konnte: Cieszin/Teschen – Oberkommando der k.u.k. Armee in den letzten beiden Lebensjahren von Kaiser Franz Joseph – und Bielsko-Biala/Bielitz-Biala, einst die Textilhauptstadt der Donaumonarchie. Ins alte Galizien kommen wir bei Zywiec/Saybusch. Sein Schloss war Sitz einer Nebenlinie der Habsburger, die im 2. Weltkrieg ein tragisches Schicksal erlitt. Vorbei am Geburtsort von Papst Johannes Paul II. erreichen wir Krakow/Krakau.
Den zweiten Tag verbringen wir in Krakau, Krönungsstadt der polnischen Könige im Mittelalter und unzweifelhaft die schönste und historisch bedeutendste Stadt Polens. Wir machen einen ausführlichen Stadtrundgang mit dem Wawel und der Kathedrale, der Marienkirche und den Tuchhallen, sowie dem jüdischen Viertel. Vor den Toren Krakaus besichtigen wir in Wieliczka das einst größte Salzbergwerk Österreichs, wie Krakau auch zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörend.
Am dritten Tag fahren wir durch die Ebene nördlich der Karpaten über Tarnow und Lancut – hier besichtigen wir das Schloss der Fürsten Potocki, die bis 1945 zu den reichsten Familien Europas gehörten – bis Przemysl: Heute Kleinstadt am Rande der EU, sollte es einst als größte Festung der Donaumonarchie Bollwerk gegen das Russische Reich sein. Nach einigen Monaten Belagerung war es aber ausgehungert und 100 000 k.u.k. Soldaten mussten kapitulieren. Nach einem Stadtrundgang und dem Besuch einer von 60 Festungsruinen Rückfahrt nach Krakau.
Am vierten Tag fahren wir von Krakau über den Wallfahrtsort Kalwarya Zebrydowska nach Oswiecim/Auschwitz, wo wir durch die Gedenkstätte des Konzentrationslagers geführt werden. Begonnen hat der zweite Weltkrieg in Gliwice/Gleiwitz, unserem nächsten Halt. Die Weiterfahrt bringt uns durch seit 1945 polnisches Gebiet nach Wroclaw/Breslau, einst die Hauptstadt Schlesiens. 1526 kam die Stadt, als Folge der Schlacht von Mohacs, an die Habsburger, bis 1742.
Den fünften Tag beginnen wir mit einem Stadtrundgang durch Breslau. Nach den Zerstörungen am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das historische Stadtzentrum nun wieder aufgebaut. Für uns ist das interessanteste Gebäude die von Kaiser Leopold I. gegründete Universität, in deren Aula sich ein Deckenfresko mit der Apotheose der Habsburger befindet. 50 km von Breslau entfernt liegt an der Oder ein ehemaliges Zisterzienserkloster: Lubiaz/Leubus, das nach dem Escorial einst der größte Klosterkomplex Europas gewesen sein soll. Aber auch das, was davon nach Übergabe an die Preußen, Säkularisation und Zerstörungen und Verfall seit 1945 heute noch existiert, ist eine Besichtigung wert. Danach Rückfahrt wieder nach Breslau.
Bevor wir am sechsten Tag wieder durch die Tschechische Republik nach Wien zurückreisen, gibt es im einstigen Niederschlesien noch zwei Besichtigungen: Eine der großartigen Holzkirchen, deren Erbauung die Habsburger im 17. Jahrhundert ihren protestantischen schlesischen Untertanen zugestehen mussten – sie gehören heute ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe – , und Myslakowice/Zillerthal – schon der alte Ortsname verrät den Tiroler Ursprung dieser Bauernsiedlung nördlich des Krkonosce/Riesengebirges: 1838 siedelten sich hier von den Habsburgern vertriebene Tiroler, die Protestanten bleiben wollten, an, gefördert vom preußischen König. Wir empfehlen bei Buchung den Abschluss eines unserer Reiseversicherungspakete!


